Echos

Theater KairosSon





- El 26 de noviembre de 2018, la primera obra de la compañía de teatro Theater KairosSon, que fundé el mismo año, se estrenó en el Stalburg-Theater en Fráncfort del Meno:

- Am 26. November 2018 hatte das erste Stück der von mir im selben Jahr gegründeten Theater Kompanie Theater KairosSon im Stalburg-Theater in Frankfurt am Main Premiere:

- On November 26th, 2018, the first play of the theatre company Theater KairosSon, which I founded the same year, had its opening at the Stalburg-Theater in Frankfurt am Main:


- LEBEN UND SONST GAR NICHTS (La vie sinon rien) 
de Antoine Rault





30. November 2018
Lachen will ich
„Leben und sonst gar nichts“ im Stalburg Theater

Von Katharina Deschka

(...) Regisseur Carsten Ahrenholz lässt dem Schauspieler Hans Richter allen Raum, damit dieser sich frei entfaltet, und tatsächlich ist dessen Spiel mitreißend. In der nur mit einem weißen Tuch, vier Stühlen und einem Tisch karg eingerichteten Bühne lässt er alle lebendig werden: die Ärzte und seine Frau, seine Kinder und Freunde, seine Kollegen und die Prostituierte, an die er sich klammert, weil er schreckliche Angst hat.

Und so gibt es dank der vielen komischen Momente in eigentlich ernsten Situationen viel zu lachen: Was sich abspielt in ärztlichen Wartezimmern, wenn Patienten ihre Geschichten vergleichen, wie Ärzte dem klaren Wort ausweichen und lieber dozieren und auf welch unbeholfene Weise Freunde des Kranken seine Geburtstagsfeier gestalten – all dies ist schön unpathetisch und mit viel Sinn für skurilen Witz genau beobachtet. So bleibt am Ende die Erkenntnis, wie das Leben sein kann, wenn man die Augen öffnet. 
>> leer todo / read all

         



FR.de   30. November 2018

Eine sehr seltene Krankheit

„Leben und sonst gar nichts“: Hans Richter spielt im Stalburg-Theater Frankfurt einen Sterbenden.

Von Judith von Sternburg

(...) In der Stalburg ist Hans Richter zu sehen. Hans Richter erzählt das nicht nur, er ist das, und er ist auch die anderen. Mit Regisseur Carsten Ahrenholz und dem Ausstatter Matthias Heinrichs hat er einfache Methoden entwickelt, mit einem weißen Tuch, einem Jackett, ein paar Stühlen diverse Räume und Gegenüber herzustellen. (...) Hans Richter, hat er sich für die nächste Szene eingerichtet, entfaltet ein stilles, unheimlich aufmerksames Virtuosentum im Monologisieren und Ein-Mann-Dialogisieren. Die Ärztegespräche sind zum Totlachen, die Kollegen konterkarieren den Wunsch nach Normalität mit penetranter Rücksichtnahme, das Verhältnis zur Frau entwickelt sich – lange weiß man nicht recht, wie. Der Tod macht einsam, teilweise, der Tod macht alles äußerst unsentimental. Zwei Stunden, gegen die man sich schwer abschotten kann. 
>> leer todo / read all



Stadtmagazin für Frankfurt - Ausgabe Februar 2019

Von Sabine Kretzschmar

(...) Das Ein-Mann-Stück punktet durch eine nie pathetische oder mitleidheischende Erzählweise und Hans Richters unvergleichliche Art, die Bühne nur mit seiner Präsenz und pointierten Dialogen mit sich selbst auszufüllen. „Leben und sonst gar nichts“ schafft es, sich in ultra-minimalistischer Weise auf das Wesentliche zu konzentrieren. Denn am Ende gilt: Was man tun muss, um glücklich zu sein, ist leben. Und sonst gar nichts.


Grandios ohne Spektakel.
Beeindruckend und erhebend.
Tiefgehend und doch unterhaltsam.
Emotional und nicht kitschig.
Was für ein Stück!
Vor allem aber: was für ein Darsteller!
Ganz große Klasse.
Vielen Dank für dieses - ich möchte sagen - "Ereignis".

G. Buschmann - Espectador

Hans Richter como Pierre Tarault


DIRECCIÓN / REGIE / DIRECTING



-   ALLES WAS SIE WOLLEN (Tout ce que voue voulez)
de Matthieu Delaporte e Alexandre de la Patellière


Darmstädter Echo 18.11.2019

 (…) Carmen Wedel als Dramatikerin Lucie und Ulrich Sommer als Steuerberater Thomas sind an diesem Abend wunderbar aufgelegt und gehen in ihren Rollen spielfreudig auf. Aus anfänglichen Wortgefechten und bissigen Neckereien entsteht zügig und doch glaubwürdig eine intime Freundschaft, die sich nicht nur in den Worten, sondern auch im Spiel der beiden wiederfinden lässt. (…) Dabei gelingt Regie (Hans Richter), Buch und Schauspielern über rund eineinhalb Stunden hinweg eine facettenreiche Charakterzeichnung (…)

 Wiesbadener Kurier    09.12.2019

 (…) Witzig und frech, vor allem aber anders. Die Besucher des Kulturbahnhofes lachen, fühlen und fiebern mit und erkennen, wie sehr ein Theater, das auf den ersten Blick „einfach“ gestaltet scheint, wahre Tiefe entwickeln kann. (…) Die Figuren sind dabei vielseitig und doch so einfach gestaltet, dass es dem Zuschauer leicht fällt, sich in den Verhaltensmustern wiederzufinden (…)

 Frizzmag.de Januar 2020

 (…) Es ist eine herrlich leichte, aber keineswegs seichte Geschichte (…) Regisseur Hans Richter hat für das Theater Curioso diesen schrägen, schrillen und humorvollen Kosmos der grotesken Alltäglichkeiten wieder ein wenig auf den Boden des Kammerspiels gestellt und damit auch die kleinen Dramen, die dieser Screwball-Boulevard-Komödie ebenfalls innewohnen, sensibel herausgearbeitet. Neben Ulrich Sommer, der die Rolle des Thomas übernommen hat, glänzt Carmen Wedel als Lucie. (…)


Carmen Wedel como Lucie y Ulrich Sommer como Thomas


- ECOS de Somset Teatro
La compañía Somset Teatro
      

Premios Mejor Dirección e Obra Festival Mutis Barcelona 2016















 
 
 
- ENTRE RELATOS (Collected Stories)
de Donald Margulies

Nominada a
Mejor Espectáculo
Mejor Actriz
al VXIII Certámen Nacional de Teatro Professional Garancha de Rioja 2015


ENTRE RELATOS DE L’ESPECÍFICA: EL CUENTO DE VIVIR
Publicado en mayo 9, 2016

Por Juan Marea.
La literatura es el arte del que no se atreve a vivir sin contarlo a los demás. Entre los párrafos de un relato, el escritor alinea lo que acontece a su alrededor bien porque necesita entenderlo, porque desea protagonizarlo o incluso siente que debe reemplazar lo que verdaderamente ocurrió. Con su obra “Collected stories”, Donald Margulies revisita la historia eminentemente cinematográfica del choque generacional entre estrellas que enfrenta a la aspirante con la veterana y que halla en el acceso al éxito de la primera y el paralelo ocaso de la segunda su principal línea argumental. (…)
La Compañía L’Específica se ha instalado unos días en el Teatre Tantarantana barcelonés y logra convertir su espacio Àtic 22 en estilizado apartamento cuyo interiorismo es una acertada extensión del glamur dramático que lo llena de vida escénica con su versión del texto de Margulies. En las manos delicadas del director Hans Richter, los movimientos de las actrices Rachel Lascar y Dana Cáceres transpiran una sensualidad poco usual al combinar con inteligencia el elitismo de sus personajes (la prestigiosa autora judía Ruth y la voluntariosa alumna aventajada Lisa) y la profundidad de sus sentimientos.
Muy consciente de la fragilidad de las relaciones interpersonales, Richter sitúa en el centro de atención del espectador la tensión constante en este duelo de titanes que es “ENTRE RELATOS”, donde solo puede ganar una y tiene que ser la que dispare desde más lejos. El tránsito de la glacial Ruth del principio, como gata vieja de elegante figura, a la frontalidad de su ataque ante la perplejidad por la desnudez a que le somete su pupila, convirtiéndole en criatura literaria, brilla especialmente en el primer tramo del personaje y adquiere una amplia eficacia en la interpretación de Lascar. Por su parte, la conversión de la aparentemente ingenua Lisa va de menos a más: Si, al inicio, Cáceres se muestra algo insegura con ciertos tics interpretativos, a medida que va aprendiendo a medrar exhibe un perfil más y más seductor como engatusadora.
Por último, este triángulo tan resplandeciente que forman director y actrices acaba de delimitar la sutileza de sus trazos gracias al barniz distinguido que le otorga una puesta en escena cálida en su ambigüedad, el tratamiento musical jazzístico y unos cambios escénicos con cierto significado poético. (…)

Rachel Lascar como Ruth y Dana Cáceres como Lisa


- DER KREDIT (El Crèdit) de Jordi Galceran

Producción seleccionada para el Festival
100% Theater – Made in Hessen – 2015


ECHO ONLINE
19. Oktober 2014 | Von Petra Emmerich

(...) In seinem Stück "Der Kredit" zeigt der Katalane Jordi Galceran, wie Geld zum Katalysator gesellschaftlicher und psychischer Prozesse wird. Das bürgerlich geordnete Leben des Bankers Götz (Ulrich Sommer) gerät in Turbulenz durch den Kunden Anton Schmidt (Hans Richter), dessen Kreditantrag abgewiesen wurde. Schnell ist das Geschäftliche mit dem Privaten verknüpft: (...) Der Kampf soll auf dem archaischen Feld der Manneskraft fortgesetzt werden. (...) Die Machtverhältnisse zwischen Bittsteller und Kreditgeber kehren sich im Laufe der mit Pause eindreiviertelstündigen Aufführung um. Doch das ist noch nicht die letzte Wendung in dem Vexierspiel der Sieger- und Verliererrollen.
(...) Richter und Sommer verstehen in dieser Inszenierung des freien Darmstädter Theater Curioso ihr künstlerisches Handwerk. Jeder für sich und erst recht im Zusammenspiel. Der Zuschauer wird nicht abgespeist mit Typen. Er sieht Menschen. Man kann sie beobachten, wie ein Forscher seine Tiere in einer Versuchsanordnung. Reiz-Reaktions-Muster lassen sich studieren. Ist der eine noch die Ruhe selber, bekommt die Souveränität Schlagseite, sobald der andere nur eine Schwäche wittert. 
Beide verkörpern diese Umbruchssituationen feinfühlig und natürlich. Die subtile Präzision resultiert aus dem tiefen Verständnis für die emotionalen Entwicklungen, die die Figuren durchlaufen. So wird es beiden möglich, authentisch zu agieren, denn nicht die große Geste macht das große Theater aus. Dadurch kann sich der Wortwitz der Vorlage entfalten. Der studierte Philologe Jordi Galceran blickt in diesem erst vor einem Jahr herausgekommenen Stück scharf auf die Gesellschaft. So spitz seine Feder ist, bevorzugt er den humorvollen Ton, um seine kritische Botschaft mit Unterhaltungswert zu transportieren.
Der Zuschauer genießt im Theater Mollerhaus ein Spiel, in dem der herrscht, der zwei Züge vorausdenkt. Dabei wird ein Netz erkennbar, in dem jeder von jedem abhängig werden kann. Wissen ist Macht. Geld ist da nur eine Metapher.

Los Co-Directores: Ulrich Sommer como el banquero Götz
y Hans Richter como Anton Schmidt


- ICH BIN ER IST ICH de Hans Richter
Monólogo adaptado a partir de la novela Mein Name sei Gantenbein de Max Frisch


ECHO ONLINE
25. März 2013  | be

Auslotung der Identität
„Ich bin nicht Stiller!“, so beginnt der erste große Roman von Max Frisch („Stiller“). Das Ausloten der eigenen Identität ist auch Gegenstand von „Mein Name sei Gantenbein“: „Ein Mann hat eine Erfahrung gemacht, jetzt sucht er die Geschichte dazu…“.
Der Bühnenraum ist karg bestückt, nur ein Barhocker steht darin und eine dreigeteilte weiße Wand, die zusammengestellt ein Quadrat ergibt. Auch auf dem Boden sind mit weißem Band zwei große Quadrate geklebt: abgezirkelter Lebensraum. Ein Mann (Ulrich Sommer) befindet sich in dem Raum, alle Möbel, sagt er, seien mit weißen Tüchern bedeckt. „Ich sitze in einer Wohnung – meiner Wohnung“. Auf die weiße Fläche werden Bilder projiziert, Blusen und Hemden auf Bügeln – das deutet darauf hin, dass hier eine Frau und ein Mann gelebt haben.
„Lange kann’s nicht her sein“, sagt der Mann, „ich sehe Reste von Burgunder in einer Flasche, Inselchen von Schimmel auf dem samtroten Wein“. Was für eine Sprache. Der Mann erzählt weiter. Einmal landet er im Krankenhaus und erschreckt eine Krankenschwester, als er nachts nackt vor ihr steht und duschen will. Eine irrwitzige Verfolgungsjagd beginnt, eine von vielen Geschichten im Roman.
Diese wird auch in der knapp eineinhalbstündigen Bühnenfassung von Hans Richter erzählt. Und dann die Geschichte von Gantenbein, der sich vorstellt, seine Frau sei eine große Schauspielerin und er spiele nach einem Unfall einen Blinden, obwohl er noch sehen kann – das Leben als Spiel mit vielen Möglichkeiten und unterschiedlichem Ausgang, der Zauber, der von Geheimnissen ausgeht.
Ulrich Sommer füllt den Abend mühelos, mal erklärend dem Publikum zugewandt, dann, indem er das Gedachte vorspielt. Mit dem Blindenstock tastet er den Raum ab, simuliert kleine Pannen, die ihm als Blindem passieren, und die ihn auffliegen lassen könnten. Aber, so scheint es, nimmt es niemand mit der Wahrheit so genau wie ausgerechnet er, der Erfinder. Durch präzise Bewegungen, eine unaufgeregte Nutzung des Raums und einen wunderbaren Erzählfluss präsentieren Hans Richter (Regie) und Sommer den Roman in kurzer Form und dennoch in seiner ganzen Weite.
Der Mann sitzt im Zuschauerraum, sitzt zwischen uns und unseren Geschichten, die wir selbst in den Tag geträumt haben. Von dort aus betrachtet er am Ende die Bühne: „Alles ist wie nicht geschehen…, fernhin und dunkel das Herbstmeer, alles ist Gegenwart…Leben gefällt mir“.

Ulrich Sommer como Gantenbein