Echos

Theater KairosSon

- El 26 de noviembre de 2018, la primera obra de la compañía de teatro Theater KairosSon, que fundé el mismo año, se estrenó en el Stalburg-Theater en Fráncfort del Meno:

- Am 26. November 2018 hatte das erste Stück der von mir im selben Jahr gegründeten Theater Kompanie Theater KairosSon im Stalburg-Theater in Frankfurt am Main Premiere:

- On November 26, 2018, the first play of the theatre company Theater KairosSon, which I founded the same year, had its opening at the Stalburg-Theater in Frankfurt am Main:


- LEBEN UND SONST GAR NICHTS (La vie sinon rien)

de Antoine Rault








30. November 2018
Lachen will ich
„Leben und sonst gar nichts“ im Stalburg Theater

Unfassbar traurig wirkt dieser Mann und doch ruhig und gefasst, während er sein Jackett auszieht und es sorgfältig auf einem Tisch ausbreitet. Alle seien sie da, behauptet er und zeigt auf die leeren Stühle um den Tisch: seine Frau, seine Kinder. Sogar die Krankenschwester drängelt. „Das bin ich“, sagt er schließlich und deutet auf die graue Anzugjacke: „Ich bin heute morgen gestorben.“
Mit dem bewährten Kunstgriff, eine Geschichte von ihrem Ende her zu erzählen, beginnt das Stück „Leben und sonst gar nichts“ des französischen Autors Antoine Rault, das als Produktion des KairosSon Theaters in der Frankfurter Stalburg Premiere hatte. Denn um das Ende geht es in dem Einpersonendrama: Der 54 Jahre alte Pierre Tarault fühlt sich nicht gut, geht schließlich zum Arzt und hört dort, dass er an einer seltenen und unheilbaren Krankheit leidet. Er habe, so erfährt er entsetzt, noch ein, höchstens eineinhalb Jahre zu leben.
Schmerzlich wird ihm bewusst, dass er sein Leben nicht „richtig“ lebte, sondern es nur an sich hat vorbeirauschen lassen. Von seinen Kindern und seiner Frau fühlt er sich entfremdet, die Arbeit nimmt ihn gleichermaßen in Anspruch, wie sie ihm auf die Nerven geht. Doch nun, da er mit seinem baldigen Ende konfrontiert wird, setzt ein Prozess des Umdenkens und Lernens bei ihm ein.
Dass das Leben gerade wegen seiner Endlichkeit kostbar ist, das Leben nur gelingen kann, wenn man den Tod als das natürlich Ende akzeptiert und den angstvollen Blick von ihm abwendet, um im Hier und Jetzt zu leben, diese Überlegungen waren schon Gegenstand antiker Philosophien. Und doch begegnen sie dem Einzelnen immer neu. Pierre Tarault jedenfalls erlebt, nachdem er seinen Schrecken überwunden hat, die schönste Zeit: Er lacht, er tanzt, er weint, er öffnet sich. Er erfährt ganz neue Dinge über seine Familie, zum Beispiel, dass seine wohl doch nicht so glücklich verheiratete Tochter gerne ein Wochenende mit ihrem Liebhaber verbringen möchte, sein Sohn nicht so unbegabt ist, wie er immer dachte, und dass seine Frau, die sonst lieber Chansons von Alain Souchon hört, ihm Opernkarten schenkt.
Regisseur Carsten Ahrenholz lässt dem Schauspieler Hans Richter allen Raum, damit dieser sich frei entfaltet, und tatsächlich ist dessen Spiel mitreißend. In der nur mit einem weißen Tuch, vier Stühlen und einem Tisch karg eingerichteten Bühne lässt er alle lebendig werden: die Ärzte und seine Frau, seine Kinder und Freunde, seine Kollegen und die Prostituierte, an die er sich klammert, weil er schreckliche Angst hat.
Und so gibt es dank der vielen komischen Momente in eigentlich ernsten Situationen viel zu lachen: Was sich abspielt in ärztlichen Wartezimmern, wenn Patienten ihre Geschichten vergleichen, wie Ärzte dem klaren Wort ausweichen und lieber dozieren und auf welch unbeholfene Weise Freunde des Kranken seine Geburtstagsfeier gestalten – all dies ist schön unpathetisch und mit viel Sinn für skurilen Witz genau beobachtet. So bleibt am Ende die Erkenntnis, wie das Leben sein kann, wenn man die Augen öffnet. KATHARINA DESCHKA 


                


FR.de   30. November 2018

Eine sehr seltene Krankheit

„Leben und sonst gar nichts“: Hans Richter spielt im Stalburg-Theater Frankfurt einen Sterbenden.

Von Judith von Sternburg

Der Tod, auch wenn er immer auf dasselbe hinausläuft, tritt uns in unterschiedlicher Gestalt und zur Unzeit entgegen. Obwohl auf ihn nun wirklich Verlass ist, überrumpelt er dadurch stets, und man fragt dann den Arzt: Werde ich sterben? Und der Irrsinn dieser Frage ist nicht nur einer Gesprächsabkürzung geschuldet, sondern es spricht auch die ernsthafte menschliche Neigung daraus, den eigenen Tod nicht auf der Rechnung zu haben. Davon erzählt der Franzose Antoine Rault in seinem Monolog „Leben und sonst gar nichts“. 

Und noch eine Überrumpelung: Wenn im Stalburg-Theater in Frankfurt ein nachdenklich oder sogar unglücklich zu uns herunterschauender Mensch auf der Bühne steht, will man gleich ein bisschen kichern. Darf man auch, der Tod hat eine komische Seite. In der Bahn steht eine alte Frau auf, um dem Mann ihren Sitzplatz anzubieten. Da wird dem Mann klar, wie krank er aussehen muss. Aber so lustig ist es dann wieder nicht und dann doch wieder. Jeder muss selbst sehen, wie er zurechtkommt. 

Ein Mann steht an seinem Totenbett und denkt zurück. Mit Mitte 50 hat er eine Frau, mit der er sich nicht mehr gut versteht, und außerdem hat er noch so ein Unwohlsein. Der Arzt stellt fest, dass er an einer sehr, sehr seltenen Krankheit leidet. Ihr Name wird so weggenuschelt, aber dem Mann ist es schon wichtig, dass die Krankheit selten ist. Es ist kein Krebs, kein Krebs, auch das ist ihm wichtig. Jetzt erzählt er davon, wie er damit umgegangen ist (geschockt, verwirrt, auf sein Überleben konzentriert), wie die anderen damit umgegangen sind (geschockt, verlegen, hilflos) und wie es dann weiterging. Die sehr, sehr seltene Krankheit lässt sich etwas Zeit, aber Zeit ist ein relativer Begriff.

In der Stalburg ist Hans Richter zu sehen. Hans Richter erzählt das nicht nur, er ist das, und er ist auch die anderen. Mit Regisseur Carsten Ahrenholz und dem Ausstatter Matthias Heinrich hat er einfache Methoden entwickelt, mit einem weißen Tuch, einem Jackett, ein paar Stühlen diverse Räume und Gegenüber herzustellen (das könnte manchmal noch straffer gehen). Hans Richter, hat er sich für die nächste Szene eingerichtet, entfaltet ein stilles, unheimlich aufmerksames Virtuosentum im Monologisieren und Ein-Mann-Dialogisieren. Die Ärztegespräche sind zum Totlachen, die Kollegen konterkarieren den Wunsch nach Normalität mit penetranter Rücksichtnahme, das Verhältnis zur Frau entwickelt sich – lange weiß man nicht recht, wie. Der Tod macht einsam, teilweise, der Tod macht alles äußerst unsentimental. Zwei Stunden, gegen die man sich schwer abschotten kann.



DIRECCIÓN / REGIE / DIRECTING



- ENTRE RELATOS (Collected Stories) de Donald Margulies

Nominada a
MEJOR ESPECTÁCULO
MEJOR ACTRIZ
al VXIII Certámen Nacional de Teatro Professional Garancha de Rioja 2015



ENTRE RELATOS DE L’ESPECÍFICA: EL CUENTO DE VIVIR
Publicado en mayo 9, 2016

Por Juan Marea.
La literatura es el arte del que no se atreve a vivir sin contarlo a los demás. Entre los párrafos de un relato, el escritor alinea lo que acontece a su alrededor bien porque necesita entenderlo, porque desea protagonizarlo o incluso siente que debe reemplazar lo que verdaderamente ocurrió. Con su obra “Collected stories”, Donald Margulies revisita la historia eminentemente cinematográfica del choque generacional entre estrellas que enfrenta a la aspirante con la veterana y que halla en el acceso al éxito de la primera y el paralelo ocaso de la segunda su principal línea argumental. (…)
La Compañía L’Específica se ha instalado unos días en el Teatre Tantarantana barcelonés y logra convertir su espacio Àtic 22 en estilizado apartamento cuyo interiorismo es una acertada extensión del glamur dramático que lo llena de vida escénica con su versión del texto de Margulies. En las manos delicadas del director Hans Richter, los movimientos de las actrices Rachel Lascar y Dana Cáceres transpiran una sensualidad poco usual al combinar con inteligencia el elitismo de sus personajes (la prestigiosa autora judía Ruth y la voluntariosa alumna aventajada Lisa) y la profundidad de sus sentimientos.
Muy consciente de la fragilidad de las relaciones interpersonales, Richter sitúa en el centro de atención del espectador la tensión constante en este duelo de titanes que es “ENTRE RELATOS”, donde solo puede ganar una y tiene que ser la que dispare desde más lejos. El tránsito de la glacial Ruth del principio, como gata vieja de elegante figura, a la frontalidad de su ataque ante la perplejidad por la desnudez a que le somete su pupila, convirtiéndole en criatura literaria, brilla especialmente en el primer tramo del personaje y adquiere una amplia eficacia en la interpretación de Lascar. Por su parte, la conversión de la aparentemente ingenua Lisa va de menos a más: Si, al inicio, Cáceres se muestra algo insegura con ciertos tics interpretativos, a medida que va aprendiendo a medrar exhibe un perfil más y más seductor como engatusadora.
Por último, este triángulo tan resplandeciente que forman director y actrices acaba de delimitar la sutileza de sus trazos gracias al barniz distinguido que le otorga una puesta en escena cálida en su ambigüedad, el tratamiento musical jazzístico y unos cambios escénicos con cierto significado poético. (…)

Rachel Lascar como Ruth y Dana Cáceres como Lisa



- ECOS de Somset Teatro

La compañía Somset Teatro


Premio Mejor Dirección Festival Mutis Barcelona 2016
























- DER KREDIT (El Crèdit) de Jordi Galceran

Producción seleccionada para el Festival
100% Theater – Made in Hessen – 2015



ECHO ONLINE

19. Oktober 2014 | Von Petra Emmerich

(...) In seinem Stück "Der Kredit" zeigt der Katalane Jordi Galceran, wie Geld zum Katalysator gesellschaftlicher und psychischer Prozesse wird. Das bürgerlich geordnete Leben des Bankers Götz (Ulrich Sommer) gerät in Turbulenz durch den Kunden Anton Schmidt (Hans Richter), dessen Kreditantrag abgewiesen wurde. Schnell ist das Geschäftliche mit dem Privaten verknüpft: (...) Der Kampf soll auf dem archaischen Feld der Manneskraft fortgesetzt werden. (...) Die Machtverhältnisse zwischen Bittsteller und Kreditgeber kehren sich im Laufe der mit Pause eindreiviertelstündigen Aufführung um. Doch das ist noch nicht die letzte Wendung in dem Vexierspiel der Sieger- und Verliererrollen.
(...) Richter und Sommer verstehen in dieser Inszenierung des freien Darmstädter Theater Curioso ihr künstlerisches Handwerk. Jeder für sich und erst recht im Zusammenspiel. Der Zuschauer wird nicht abgespeist mit Typen. Er sieht Menschen. Man kann sie beobachten, wie ein Forscher seine Tiere in einer Versuchsanordnung. Reiz-Reaktions-Muster lassen sich studieren. Ist der eine noch die Ruhe selber, bekommt die Souveränität Schlagseite, sobald der andere nur eine Schwäche wittert. 
Beide verkörpern diese Umbruchssituationen feinfühlig und natürlich. Die subtile Präzision resultiert aus dem tiefen Verständnis für die emotionalen Entwicklungen, die die Figuren durchlaufen. So wird es beiden möglich, authentisch zu agieren, denn nicht die große Geste macht das große Theater aus. Dadurch kann sich der Wortwitz der Vorlage entfalten. Der studierte Philologe Jordi Galceran blickt in diesem erst vor einem Jahr herausgekommenen Stück scharf auf die Gesellschaft. So spitz seine Feder ist, bevorzugt er den humorvollen Ton, um seine kritische Botschaft mit Unterhaltungswert zu transportieren.
Der Zuschauer genießt im Theater Mollerhaus ein Spiel, in dem der herrscht, der zwei Züge vorausdenkt. Dabei wird ein Netz erkennbar, in dem jeder von jedem abhängig werden kann. Wissen ist Macht. Geld ist da nur eine Metapher.

Los Co-Directores: Ulrich Sommer como el banquero Götz
y Hans Richter como Anton Schmidt



- FLIRT de Jérôme Junod


Darmstädter Echo

Von Susanne Döring        17.10.2016

Dialog der Missverständnisse
Das Darmstädter Theater Curioso erkundet in einem Stück von Jérôme Junod Möglichkeiten der Liebe

DARMSTADT - Von Liebe ist außer im Untertitel des neuen Stücks von Jérôme Junod, das am Freitag im Mollerhaus im Exil vom Theater Curioso uraufgeführt wurde, erst einmal lange gar nicht die Rede. „Flirt oder So sehr vor Liebe berste ich, dass ich daran verrecken könnte“, stellt eine Versuchsanordnung dar, in der ein verliebtes Miteinander von Mann und Frau aktuell gezeigt wird, in inneren Monologen begleitet, in Retrospektiven erzählt, analysiert und in Möglichkeitsformen vorausgedacht und an der Wirklichkeit gemessen wird.
Das namenlose Paar, gespielt von Sabrina Czink und Ulrich Sommer, durchlebt alle Höhen und Tiefen einer kurzen Beziehung, in der vor allem über Freiheit geredet wird, über Unverbindlichkeit und Unabhängigkeit. Genau diesen bei beiden vorhandenen Unwillen, Verantwortung zu übernehmen und der Freiheit zu huldigen, werfen sich beide am Ende vor, als die Partnerschaft oder der Flirt oder auch nur der Sex vorbei sind.
Wie man das Ganze nun nennt, worauf die beiden sich da eingelassen haben, wissen sie selbst nicht so genau: „Was sind wir jetzt?“, fragt der Mann, „Sind wir ein Paar?“ Beide sagen nach der Trennung schließlich: „Ich liebe...“, werden aber sofort vom Gegenüber unterbrochen: „Sag’ es nicht.“
Überhaupt lässt der Schweizer Autor Junod vieles unausgesprochen. Sätze bleiben unvollendet, was zu Missverständnissen führt, auf deren Basis sich das Paar aber trotzdem gut weiter unterhalten kann. Czink und Sommer liefern sich in der Regie von Hans Richter einen schönen und nahtlosen Schlagabtausch. In drei Akten durchleben sie „Begegnung, Verbindung und Krise“ und füllen das manchmal zu konstruiert wirkende Experiment mit Leben. Kleine Not- und Höflichkeitslügen, die die Zuschauer aufgrund der ausgesprochenen Gedankengänge gleich entlarven können, bringen Witz ins Geschehen, das Herumräumen der Requisiten durch die Schauspieler sorgt für Bewegung in dem von Junod als „skizzenhafte Beziehungskomödie“ charakterisierten Stück.
Zum Ende der einstündigen Aufführung gibt’s eine Überraschung. Das Publikum darf zwischen drei verschiedenen Epilogen wählen: Wiedersehen nach vielen Jahren, Streit nach vielen Jahren oder Wagnis einer richtigen Beziehung. Mit starkem Applaus entschieden sich die Zuschauer am Sonntag für die Möglichkeit eines guten Endes.

Sabrina Czink como SIE y Ulrich Sommer como ER



- ICH BIN ER IST ICH de Hans Richter
Monólogo adaptado a partir de la novela Mein Name sei Gantenbein de Max Frisch


ECHO ONLINE

25. März 2013  | be

Auslotung der Identität

„Ich bin nicht Stiller!“, so beginnt der erste große Roman von Max Frisch („Stiller“). Das Ausloten der eigenen Identität ist auch Gegenstand von „Mein Name sei Gantenbein“: „Ein Mann hat eine Erfahrung gemacht, jetzt sucht er die Geschichte dazu…“.
Der Bühnenraum ist karg bestückt, nur ein Barhocker steht darin und eine dreigeteilte weiße Wand, die zusammengestellt ein Quadrat ergibt. Auch auf dem Boden sind mit weißem Band zwei große Quadrate geklebt: abgezirkelter Lebensraum. Ein Mann (Ulrich Sommer) befindet sich in dem Raum, alle Möbel, sagt er, seien mit weißen Tüchern bedeckt. „Ich sitze in einer Wohnung – meiner Wohnung“. Auf die weiße Fläche werden Bilder projiziert, Blusen und Hemden auf Bügeln – das deutet darauf hin, dass hier eine Frau und ein Mann gelebt haben.
„Lange kann’s nicht her sein“, sagt der Mann, „ich sehe Reste von Burgunder in einer Flasche, Inselchen von Schimmel auf dem samtroten Wein“. Was für eine Sprache. Der Mann erzählt weiter. Einmal landet er im Krankenhaus und erschreckt eine Krankenschwester, als er nachts nackt vor ihr steht und duschen will. Eine irrwitzige Verfolgungsjagd beginnt, eine von vielen Geschichten im Roman.
Diese wird auch in der knapp eineinhalbstündigen Bühnenfassung von Hans Richter erzählt. Und dann die Geschichte von Gantenbein, der sich vorstellt, seine Frau sei eine große Schauspielerin und er spiele nach einem Unfall einen Blinden, obwohl er noch sehen kann – das Leben als Spiel mit vielen Möglichkeiten und unterschiedlichem Ausgang, der Zauber, der von Geheimnissen ausgeht.
Ulrich Sommer füllt den Abend mühelos, mal erklärend dem Publikum zugewandt, dann, indem er das Gedachte vorspielt. Mit dem Blindenstock tastet er den Raum ab, simuliert kleine Pannen, die ihm als Blindem passieren, und die ihn auffliegen lassen könnten. Aber, so scheint es, nimmt es niemand mit der Wahrheit so genau wie ausgerechnet er, der Erfinder. Durch präzise Bewegungen, eine unaufgeregte Nutzung des Raums und einen wunderbaren Erzählfluss präsentieren Hans Richter (Regie) und Sommer den Roman in kurzer Form und dennoch in seiner ganzen Weite.
Der Mann sitzt im Zuschauerraum, sitzt zwischen uns und unseren Geschichten, die wir selbst in den Tag geträumt haben. Von dort aus betrachtet er am Ende die Bühne: „Alles ist wie nicht geschehen…, fernhin und dunkel das Herbstmeer, alles ist Gegenwart…Leben gefällt mir“.

Ulrich Sommer como Gantenbein